Der Innerspace Demo Day Basel fand am Mittwoch, den 07. Juni 2018, an einer besonderen Location statt: der Schweizer Ausbildungsverbund Aprentas stellte für den Demo-Event Räumlichkeiten für die rund 50 Teilnehmer zur Verfügung. Der 2000 durch die Trägerfirmen Ciba (heute BASF Schweiz AG), Novartis und Syngenta gegründete Schulungsverbund bildet heute bis zu 600 Auszubildende für die Pharma- und Chemische Industrie aus.

Dieses Mal stand der Demo Day im Zeichen von Virtual Reality Trainings für kritische Produktionsprozesse in der Pharmabranche. Im Zentrum der Veranstaltung stand die neueste Entwicklung von Innerspace: ein Virtual Reality Training für korrektes Verhalten im Reinraum, für das der gesamte Körper des Trainierenden in Echtzeit in Virtual Reality abgebildet wird. Zu hektische Bewegungen im Reinraum können mittels Tracking in Echtzeit analysiert und in Form von visuellem Feedback an den Trainierenden zurückgegeben werden. Dadurch erlernt der Trainierende beispielsweise korrektes Verhalten in kritischen Momenten des aseptischen Arbeitens, um Kontamination von Produkten zu vermeiden.

Die 17 teilnehmenden Unternehmen kamen hauptsächlich aus der Pharma- und Lebensmittel-Industrie sowie aus dem Anlagenbau. Um Flexibilität zu gewährleisten und jedem Teilnehmer genügend Zeit zu geben, die VR Trainings selbst auszuprobieren, wurden von Innerspace Demo-Slots für jeweils drei Sessions am Vormittag, Nachmittag und Abend eingerichtet.

Das Programm eröffnete Sebastian Scheler (Psychologe und CEO von Innerspace) mit Erkenntnissen aus der Psychologie zum Thema „Erfahrungsbasiertes Lernen“. Mit einer Live-Demo des Innerspace Industry „Line-Clearance“-Trainings, das für Novartis/Sandoz implementiert wurde, demonstrierte Christoph Sitar (CEO von Mediasquad und Partner von Innerspace, High-End-3D Design) den teilnehmenden Unternehmen, wie Produktionsprozesse durch Virtual Reality Trainings mit der HTC Vive optimiert werden können: durch gleichbleibend hohe Schulungsqualität, große Flexibilität in der Implementierung des Trainings und hohe Kostenreduktion (v.a. durch Reduktion der Maschinen „Downtime“). Ein weiterer großer Benefit liegt in der Möglichkeit, Produktionsumgebungen (wie beispielsweise Reinräume) virtuell zu bauen und Operators für Produktionsabläufe zu schulen, noch bevor die Anlage physisch installiert ist.